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Zum Inter Regio Cup

Nach dem Ende Juli 2019 erklärten Rückzug der Soester EG aus dem Spielbetrieb der Regionalliga-West musste etwas Neues geschaffen werden, etwas was nicht nur den Ausfall der Soester Mannschaft aus der Regionalliga kompensiert, sondern auch ein Stück neue Dimension darstellt.

Aus den schon seit einigen Jahren bestehenden guten Kontakten zwischen Verantwortlichen des EHV NRW und der BeNe League entstanden in Telefonaten und persönlichen Gesprächen zwischen dem Vizepräsidenten der BeNe League, Hub van Grinsven, Vizepräsident Achim Staudt, Seniorenobmann G. Wehnert sowie Ligenleiter M. Lang (alle EHV NRW) ein neues Konzept:
In einer neuen Pokalrunde, dem Inter RegioCup, die parallel zu den Spielen in der Regionalliga West und der BeNe League saisonal ausgespielt werden sollte, sollten länder- und verbandsübergreifend Vereine aus Belgien, den Niederlanden und den westlichen deutschen Eishockeyverbänden einen Sieger ausspielen. Nach den grundsätzlichen konzeptionellen Arbeiten folgten Beratungen und Entscheidungen über einen kombinierten Spielbetrieb und ein gemeinschaftliches Regelwerk. Jede deutsche Mannschaft spielt je einmal gegen jede belgische bzw. niederländische Mannschaft. 

Das Konzept fand die Zustimmung aller Beteiligten, für Deutschland auch die des Dachverbandes, des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). Gemeinsam wurden die am Inter Regio Cup teilnehmenden je 6 Vereine ermittelt:

EHV-NRW BeNe League
EG Diez-Limburg Eaters Geleen (NL)
ERV Dinslaken Kobras Heerenveen Flyers (NL)
Hammer Eisbären HYC Herentals (BE)
Herforder EV ICH Leuven (BE)
Neusser EV Lik Bulldogs (BE)
EHC Neuwied Nijmegen Devils (NL)

 

Die Paarungen wurden nach Prüfung der Terminmöglichkeiten jeweils ausgelost. Der Inter Regio Cup 2019/2020 startete am 29.09.2019 und beendete die Pokalspiele am 12.01.2020. Gewinner des ersten Inter Regio Cups wurde der EHC Neuwied (s. auch weiteren Beitrag auf dieser Homepage).

Da alle beteiligten Vereine und Verbände die erste Austragungsrunde um den Inter Regio Cup sehr positiv bewerten, folgen jetzt weitere Gespräche auf Verbandsebene zur Fortführung und Vertiefung der Zusammenarbeit in der nächsten Saison und darüber hinaus.